Lotte
Telefon: 05404 - 72 4 13

Rheine
Telefon: 05971 - 804740

Öffnungszeiten
Mo. - Do.         7:00 - 17:45
Freitag         7:00 - 16:15

Service nach Geschäftsschluss: Termine nach Vereinbarung, auch außerhalb der Geschäftszeiten - Notdienst: (0 54 04) 72413

Flachdach

Flachdach

Das Flachdach unterscheidet sich komplett im Aufbau, von einfach nur flach geneigten Dächern und Steildächern. Aber bis zu welchem Dachneigungswinkel spricht man noch von einem Flachdach? Die Quellen sind da unterschiedlicher Meinung. Gewiß ist eines, das alles was sich unter 20 Grad Neigung befindet, ein Flachdach zu sein scheint, denn alles was darüber ist. ist ein Satteldach. Aber Flachdächer haben in jedem Fall eine kleine Neigung, meist von 5 Grad, manchmal sogar bis 10 Grad, damit auch dort das Regenwasser ungehindert abfliessen kann. Abdichtung ist bei Flachdächern ein sehr wichtiges Thema, damit das Wasser auch wirklich nirgens eindringen kann und so abläuft wie es soll.

Zeltdach

Zeltdach

Diese Zeltdach-Dachform ist relativ selten. Ein Zeltdach kann nur auf einem quadratischen oder fast quadratischen Grundriss errichtet werden. Die Symmetrie ist der Schlüsselpunkt beim einem Zeltdach. Diese Symmetrie zeigt klare und bestimmende Formen und Linien, die in einem Firstpunkt enden. Steile Zeltdächer(spitze Neigungswinkel) auf Türmen und Kirchtürmen wirken wie Fingerzeige oder Orientierungspunkte. Sie dienen heute oftmals als Wegweiser, auf Grund ihrer Höhe.

Satteldach

Satteldach

Die wohl am häufigsten verbreitete Dachform ist das Satteldach. Diese zeitlose Konstruktion hat sich über viele Jahre architektonisch wie auch konstruktiv bewährt. Das Satteldach gilt als der Klassiker. Dabei laufen zwei große Dachflächen schräg von den großen Hauptseiten eines Gebäudes aufeinander zu und vereinen sich am Dachfirst. Die Schräge der Dachflächen liegt oftmals zwischen ca. 30 Grad und bis zu über 60 Grad. Der größte Vorteil des Satteldachs liegt in der Einfachheit seiner Konstruktion. Es gibt zahlreiche Varianten von Satteldächern, mit entweder gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen und verschiedenen Traufhöhen.

Walmdach

Walmdach

Beim Walmdach gibt es vier geneigte Dachflächen: Zwei größere, ausgehend von Front- und Rückseite des Hauses, zwei kleinere an den Seitenwänden. Durch die vier geneigten Dachflächen, daraus folgt eine geringere Länge für den Dachfirst. Das WALMDACH ist wohl die älteste Form eines Daches überhaupt. Es vermittelt einen Eindruck von der menschlichen Urbehausung. Das Walmdach gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen und es unterstreicht zudem die Schutzfunktionen des Daches. Durch verschiedene Akzente kann ein Walmdach noch unterstrichen werden, wie z.B. durch eine Gaube.

Krüppelwalmdach

Krüppelwalmdach

Wie das Walmdach hat auch das Krüppelwalmdach vier schräge Dachflächen, allerdings sind die beiden Dachflächen an den Seiten des Gebäudes verkleinert. Dadurch entsteht im Gegensatz zum Walmdach dort ein trapezförmiger Giebel, auf den die beiden Seiten-Dachflächen aufsetzen. Das Krüppelwalmdach zeigt eine interessante, eigenständige Optik. Das Krüppelwalmdach wurde meist dort teingesetzt, wo ein Steilgiebel geschützt werden musste.

Mansarddach

Mansarddach

Zuerst dazu die Frage, was sind Mansarden? Mansarden sind ganz einfach, Dachgeschosse die zu Zimmern ausgebaut sind. Ein Mansarddach kann aus zwei Dachflächen mit Giebeln bestehen, wie bei einem Satteldach, oder aus vier Flächen wie ein Walmdach. Mansarddächer werden auch heutzutage noch gebaut. Ein Mansarddach bietet die größtmögliche (Aus-)Nutzung einer Dachfläche.

Pultdach

Pultdach

Das Pultdach besteht aus nur einer einzigen schrägen Dachfläche. Das Dach hat demzufolge eine Ähnlichkeit mit einem Stehpult und dessen Schreibfläche, daher auch der Name Pultdach. Pultdächer wurden früher für Neben- gebäude, einfache Bauten, Produktions- oder Lagerstätten verwendet. Allerdings entsanden in den letzten Jahren immer mehr, aus zusammengesetzten Pult- dächern, auch reizvolle und kreative Dachlandschaften. Die Haupt-Dachfläche von Pultdächern liegt oftmals zur Wetterseite hin, um vor Wind, Regen und Schnee Schutz zu bieten. An der Sonnenseite lässt es diese Dachform zu, das man dem Haus genügend Raum für große Lichtflächen bieten kann.